Die Geschichte von Kindern und Monstern endet unfair – denn Pfusch und Routine schlagen sich auf die Seite der Oberschicht. Und damit auch zu Donald Trump. Teil 2 von 2.
Ein neues soziologisches Werk denkt über die politische Polarisierung nach. Und kommt zum Fazit: Die liberale Demokratie braucht mehr, nicht weniger Fundamentalkritik.
Es ist eine Zeit der tödlichen Superlative: Mit mehr als achthundert Sprengstoffdrohnen und einem Dutzend Raketen hat die russische Armee am ersten Septemberwochenende diverse Städte in der Ukraine attackiert – es war der größte Angriff seit Kriegsbeginn. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Einmal mehr war die ukrainische Hauptstadt Kyjiw eines der Hauptziele, erstmalig jedoch geriet dabei auch ein Regierungsgebäude in Brand. Offenbar hatte ein Iskender-Marschflugkörper im Sitz des Ministerkabinetts eingeschlagen, dessen Sprengladung allerdings nicht explodierte. Bis der nächste, vermutlich noch größere Angriff kommt, ist es nur eine Frage der Zeit. Denn die Drohnenproduktion ist mittlerweile so günstig, dass Russland alle paar Tage einen ganzen Schwarm losschicken kann.
Nichts hat den Präsidenten so zum Zittern gebracht wie das Gespenst seines alten Freundes. Nicht zu Unrecht. Es ist der Geist der Zukunft Amerikas. Teil 1 von 2.
Der US-Präsident wolle "Clowns und Comedians beruflich vernichten", sagt der deutsche Medienwissenschafter Bernhard Pörksen über Trumps beispiellosen Feldzug gegen Meinungsfreiheit
P lötzlich hing da dieses Plakat unweit des Görlitzer Parks in Berlin. Ein in sich zusammengesunkener Mann vor der Mondlandschaft einer zerstörten Stadt in Gaza, daneben stand: „Staatsräson“, und darunter: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Palästinenser.“ Zu der Zeit, Mitte des Jahres 2024, galt es für viele Menschen noch als undenkbar, auch nur zu fragen, ob im Gazastreifen womöglich Kriegsverbrechen geschehen.
In diesem Zukunftsszenario geht es um eine Welt, in der die meisten Länder im Chaos versunken sind. Doch die Superreichen haben vorgesorgt. Sie leben in abgeschirmten Luxusanlagen. Ein Vertreter des Internationalen Gerichtshofs lässt aber nicht locker und will Gerechtigkeit
Die Band „Kaffkiez“ aus Rosenheim erreicht fast eine Million Hörer auf Spotify. Ein Gespräch darüber, wie es ist, aus einer behüteten Kindheit hinaus in die Welt zu ziehen, was einen Sommer in Bayern so besonders macht – und warum sie trotzdem nicht stolz auf ihre Heimat sind.
Drei Rosenheimer Gymnasien veranstalten gemeinsam einen politischen Abend, um ein Zeichen zu setzen, gegen Putins Politik und den Ukraine-Krieg. Ein Gespräch mit dem 17-jährigen Organisator Raphael Unterreiner darüber, warum junge Menschen mehr gehört werden sollten.
Oligarche Gleichschaltung: Das Ende der Meinungsfreiheit in den USA und was wir daraus lernen müssen
Mit Hilfe von Einschüchterung, Zensur, Tech-Bros und neuen Medienmogulen gewinnt US-Präsident Trump immer mehr Einfluss auf Medien und soziale Netzwerke. Geradezu bilderbuchmäßig kommen dabei Werkzeuge für einen autoritären Umbau zum Einsatz. Ähnliche Muster sind auch schon bei uns zu erkennen. Ein Kommentar.
Emotionen und politische Überzeugungen prägen, wie Desinformation wahrgenommen wird. Digitale Plattformen verstärken diese Dynamiken. Umstritten bleibt, wie groß der Schaden ist – und was dagegen hilft.
Propaganda diente stets der Erlangung, Ausweitung und Sicherung politischer und militärischer Macht – lange vor der Schrift. Seither wird ihre Technik weltweit stetig verfeinert, weiterentwickelt und als Machtinstrument eingesetzt.
Drohnen werden im Ukrainekrieg immer wichtiger. Fast täglich attackieren ganze Schwärme russischer Kampfdrohnen ukrainisches Territorium und überfordern damit nicht selten die Luftabwehr des angegriffenen Landes. Expert:innen rechnen damit, dass Russland schon bald tausende Drohnen pro Nacht einsetzen könnte, denn Wladimir Putin lässt die Produktionskapazitäten seines Landes massiv ausbauen. Dabei suchen russische Firmen händeringend nach Arbeitskräften, auch im Ausland. In Werbevideos sprechen sie gezielt junge Frauen in Afrika und Lateinamerika an.
Das Erbe der Netz- und der Open Source-Bewegung bedarf einer genauen Durchsicht, meint Jürgen Geuter, im Netz auch als tante bekannt. Es ist mit cyberlibertärem Gedankengut durchsetzt, das teilweise mit demokratischen Werten nicht vereinbar ist. Die Netzbewegung und die Open Source-Welt sollten dieses Erbe ablehnen, um davon befreit debattieren zu können, wie unsere demokratischen Werte in der digitalen Welt umgesetzt werden können. Bei diesem Interview handelt es sich um Teil 2 unserer Reihe zu Open Source-Software.
Der Politikanalyst Giuliano da Empoli hat ein beklemmendes Buch über Trump und die drohende Finsternis geschrieben. Im Interview verrät er, warum er die Schweiz als letzte Zuflucht sieht – und wie er versucht, seine Tochter vorzubereiten.
In seinem Buch „Allein mit dem Handy“ beschreibt Digitaltrainer Daniel Wolff lebhaft, was Kinder ihm beigebracht haben – über ihre Erlebnisse im Netz und ihre Angst vor den Eltern. Das Buch hebt die Debatte um Jugendmedienschutz auf ein neues Level. Eine netzpolitische Rezension.
Die Normalisierung der AfD schreitet voran, ein Happy End ist längst nicht mehr sicher. Das schlägt sich auch in Gesprächen im Freundeskreis nieder.
Inzwischen kann kaum jemand mehr den Bildern des Grauens in Gaza entgehen. Spät haben sie politische Reaktionen in Europa ausgelöst, doch diese bleiben ohne sichtbare Wirkung auf den Krieg. Es ist ein verstörender Zustand. Verstörend auch, weil die Angst vieler Juden seit dem 7. Oktober genauso begründet ist wie der Schock darüber, dass das Morden und die Unmenschlichkeit in Gaza hingenommen werden.
Naturschutz vor der eigenen Haustür - dafür muss man kein Profi sein. Wer sich als Bachpate engagieren oder Sträucher und Bäume in die Landschaft pflanzen will, muss ein paar Dinge wissen und kann dann viel erreichen.
Heute stehen also nun also kleine Pains au Chocolat auf dem Programm.
Dafür braucht es nicht viel.