Seit 35 Jahren ist das Bergwaldprojekt mit tausenden Freiwilligen im Jahr bundesweit im Einsatz für den Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung von Ökosystemen. Wir arbeiten in heimischen Wäldern, Mooren und Freilandbiotopen. Alle Teilnehmenden erfahren die Zusammenhänge und Verbundenheit in der Natur und werden für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen sensibilisiert.
New York City, Juni 1955 – es müssen erfrischende Tage gewesen sein, als der 22-jährige Glenn Gould zum ersten Mal in den Columbia-Studios in der 30th Street in Manhattan auftauchte, um dort Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen einzuspielen.
Die neurechte Avantgarde, die keine war: Vor wenigen Jahren machte Dimes Square weltweit Schlagzeilen. Ausgerechnet im liberalen New York hatte sich eine antiwoke Avantgarde gefunden. Was ist daraus geworden – und was bleibt?
Was verlieren wir, wenn es weniger Journalismus gibt? Ist wirklich gleich die Demokratie in Gefahr?
Österreichische Tageszeitungen bauen gerade sehr viele Stellen ab; weltweit ist der Journalismus in der Krise.
Musiktheater über den Amoklauf an einer Schule? Kaija Saariaho hat darüber ihr aufwühlend grandioses Stück „Innocence“ komponiert, das jetzt an der Oper in Nürnberg Premiere hatte.
In den USA übernehmen private Plattformen und Konzerne immer mehr staatliche Funktionen. Wissenschaftler:innen machen dieses System nun sichtbar: Auf einer interaktiven Webseite zeigen sie den „Authoritarian Stack“ und wie dieser zunehmend auch nach Europa greift.
Es war ein Paukenschlag, als Ende September zwei ehrwürdige Fachgesellschaften eine gemeinsame Warnung abgaben: Die Erderhitzung beschleunige sich und könnte schon zur Mitte des Jahrhunderts drei Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau erreichen. Bisher hatte die Klimaforschung diesen Punkt eher Ende des Jahrhunderts verortet. Dies sei zwar ein Worst-Case-Szenario, stellten die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) fest, aber eines, das durchaus möglich sei. „Wir fliegen aus der Klimakurve“, erklärte Frank Böttcher, der DMG-Vorsitzende. Andere Experten auf dem Feld bewerteten dieses Szenario umgehend als relativ unwahrscheinlich, dafür müssten schon die pessimistischsten Annahmen zu Wolken, Luftschadstoffen und Klimasensitivität eintreffen. Aber auszuschließen sei das Szenario eben auch nicht.
Registrieren Sie sich bitte hier, wenn Sie Interesse an der erstmaligen Zeichnung oder der Aufstockung von Anteilen zur Finanzierung neuer Projekte, wie auf der Seite https://www.ewerg.de/projekte/ unter “zur Beteiligung” ausgewiesen, haben.
Der digitale Debattenzirkus polarisiert vor sich hin. Geht es wirklich um Meinungen oder nur noch ums Geschäft?
Wer glaubt, dass Elternschaft längst gleichberechtigt erfolgt, sollte sich folgende Zahlen ansehen: Der sogenannte „Gender Care-Gap“ – der geschlechtsspezifische Unterschied in der Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern – betrug in Deutschland laut Statistischem Bundesamt für das Jahr 2022 immer noch 43,8 %. Im Klartext heißt das, dass Mütter auch weiterhin den unbezahlten Großteil der Erziehungsarbeit und damit einen wesentlichen Beitrag zum Bruttosozialprodukt leisten.
Werden die Dinge unseres Alltags immer schlechter statt besser? Ja und nein, sagt der Autor Gabriel Yoran in seinem Buch Die Verkrempelung der Welt. Hier spricht er über die Ambivalenz des Fortschritts und Waschmaschinen, die Schubert dudeln. D
In Darfur verübt die RSF-Miliz erneut Massaker, vor den Augen der Welt. Menschenrechtsermittler Nathaniel Raymond dokumentiert das Grauen seit Kriegsbeginn, unter anderem mithilfe von Satelliten.
Nachtzug-Projektleiter Robér Bormann verrät spannende Details zum neuen Nachtzug nach Malmö.
Vince Ebert macht schlampiges Kabarett, das auf schlampigem Denken fußt. Und der Deutschlandfunk lässt ihn seine Kulturkampf-Rhetorik als mutige Wissenschaft verkaufen.
Die von Russland besetzten Regionen der Ukraine sind ein rechtsfreier Raum: Die Okkupanten setzen systematisch auf Willkür und Tyrannei. Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind keine einzelnen Auswüchse, sondern integrale Bestandteile des Besatzungsregimes. Das Ausmaß und die Systematik der Repressionen machen deutlich, warum die besetzten Gebiete der Ukraine auf dem weltweit letzten Platz des Freedom House Index stehen, sogar noch hinter Südsudan und Nordkorea.
Nur wenige russische Verbrechen kommen ans Licht, viele Untaten werden wohl für immer unbestraft bleiben. Anastasia Korotkowa und Alexandra Illarionowa haben für Verstka mit minderjährigen Vergewaltigungsopfern gesprochen – und mit den Tätern: russischen Soldaten.
Sie düsen in Privatjets um die Welt, um Immobilien und Konzernketten an sich zu reißen. Sie kaufen ganze Landschaften und Inseln, um sich dort im größten Luxus abzukapseln. Sie übernehmen Massenmedien, um sich selbst zu verherrlichen und gegen Arme und Geflüchtete zu hetzen. Noch nie in der Geschichte hat eine kleine Gruppe von Menschen so viel Macht akkumuliert wie die Hyperreichen von heute. Man kann durchaus behaupten: Die Welt nähert sich einer globalen Diktatur der Superreichen. Vor allem in den USA haben sie direkt oder indirekt das Sagen, aber auch in Russland, China, Indien, Argentinien, Deutschland, der Schweiz und anderswo. „Oligarchie“ – Herrschaft der Wenigen – ist dafür ein viel zu harmloses Wort. Es geht um eine steuerhinterziehende Bande geld-, sex- und eroberungssüchtiger Imperatoren.
Vorstellung der speziell für Windows entwickelte Virtualisierungssoftware WinBoat. Ein Erfahrungsbericht und Anleitung in der Verwendung.
Mit 15 Jahren wird Greta Thunberg zur Ikone. Ihre Schulstreiks lösen die Fridays-for-Future-Bewegung aus – und bringen das Thema Klimaschutz weltweit auf die Agenda.
Sieben Jahre später ist das Mädchen von damals eine Frau – und macht mit ihrem Engagement für Gaza Schlagzeilen. Vor allem in Deutschland wird Greta Thunberg Antisemitismus vorgeworfen.
In der CDU hat sich eine neue Plattform gegründet. Die Mitglieder gehen auf Distanz zum Parteichef Friedrich Merz – insbesondere zu seinem Kurs bei Migration und AfD.
Vertrauen in Journalismus gehe teilweise verloren. Nadia Zaboura spricht über Fehlerkultur, Doppelstandards und warum Neutralität ein „Fantasma“ ist.