Nicht-geschlechtsspezifische Menschen und andere gesellschaftliche Minderheiten sind immer wieder mit Ignoranz und Diskriminierung konfrontiert. Damoun berichtet im Portrait von den Erfahrungen als nicht-binäre, queere, nach Deutschland zugezogene Person und Aktivismus, online wie offline.
Weil die Regierung zu lange zögerte, gibt es nun Corona-Rekordwerte bei Neuinfizierten und Sterbefällen
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Der Balanceakt zwischen Werte- und Interessenpolitik ist die wichtigste Leitlinie der deutschen Chinapolitik unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (seit 2005).[1] Er soll einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und strategischen Interessen auf der einen und politischen Werten wie der liberalen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und den Menschenrechten auf der anderen Seite schaffen. Dieser Ausgleich stellt sich jedoch bereits im Umgang mit den transatlantischen Partnern regelmäßig als Herausforderung dar, umso schwerer fällt er bei einem Partner wie China, dessen Wertvorstellungen, System und soziale Identität sich so sehr von deutschen und europäischen unterscheidet. Das Pendel zwischen Realismus und Ideologie schwingt in den vergangenen Jahren jedoch immer stärker in Richtung Interessenpolitik, und die Grundlage hierfür ist allen voran der gewaltige chinesische Markt.
Taiwan ist eine Insel, etwa so groß wie Baden-Württemberg. Dazu gehören einige weitere kleine Inselgruppen, insgesamt leben dort 23 Millionen Einwohner. Es sind vor allem zwei Faktoren, die zu einem großen akademischen Interesse an Taiwan geführt haben.[1] Zunächst ist es das Verhältnis zwischen Taiwan und China, dessen "Ein-China-Politik" dazu führt, dass Taiwan nur von wenigen Staaten der Welt als Republik China (R.O.C.) anerkannt wird, obwohl alle Merkmale eines eigenständigen Staates erfüllt sind. Seit dem Ende des chinesischen Bürgerkriegs 1949, der zur Flucht von Jiang Jieshi (Chiang Kai-shek)[2] und der nationalen chinesischen Armee nach Taiwan führte, hat sich Taiwan zu dem "anderen China" entwickelt, wenngleich in den vergangenen Jahrzehnten eine "Taiwanisierung" stattfand, die die Eigenständigkeit Taiwan betont, das sich aus dem chinesischen Kulturkreis immer weiter entfernt. Zwar wurde Taiwan bis Ende der 1980er Jahre ebenso wie China autoritär regiert, doch zeigten sich schon damals große Unterschiede. Taiwan entschied sich für den Kapitalismus, um seine Nachkriegswirtschaft zu entwickeln, während China den Sozialismus einleitete. Im Kalten Krieg verbündete sich Taiwan mit den USA. Nachdem sich die USA und die Vereinten Nationen in den 1970er Jahren entschieden hatten, die Regierung in Beijing und nicht mehr die Regierung in Taibei (Taipei) als alleinige legitime Regierung Chinas anzusehen, veränderte sich Taiwan dramatisch.
Seit acht Jahren checkt Nelson Müller im ZDF die Qualität von Lebensmitteln. Nach über 40 Ausgaben sind die Filme inzwischen so durchstandardisiert wie Convenience Food. Peer Schader fordert eine Produktinnovation.
Beleidigungen, Drohungen, Mordaufrufe: Im Netz entlädt sich die Wut der Corona-Müden gegen den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach. Wie hält der Mann das aus?
Die Pandemie fährt wie ein Orkan durch die Citys. Ein Kölner Motto zum Rosenmontag lautet: "Wat och passeet - mer stonn zesamme." Klappt aber nur, wenn der Staat es organisiert. Ein paar Ideen gäbe es.
Noch vor Beginn der Landtagsdebatte bittet die Abgeordnete Schmidt um eine Wortmeldung in eigener Sache - und die hat es in sich. Auch Markus Söder zollte ihr später in seiner Regierungserklärung "Respekt".
In Version 3.38 hat sich die Anwendung zu einer guten Alternative zu browserbasierten Karten entwickelt.
Nach den Skandalen um sexualisierte Gewalt mussten Pornhubs Spitzenmanager vor einem Ausschuss des kanadischen Parlaments aussagen. Sie machten gewagte Versprechen, aber ließen zentrale Fragen offen.
Als Donald Trump am 6. Januar vor seinen Anhängern stand und sie drängte, zum Kapitol der Vereinigten Staaten zu marschieren, tat er, was er schon immer getan hatte. Denn nie hatte er die Wahldemokratie ernst genommen, geschweige denn die Legitimität ihrer amerikanischen Ausprägung akzeptiert. Selbst als Trump 2016 die Wahl gewann, beharrte er darauf, dass sie betrügerisch gewesen sei und seine Gegnerin Hillary Clinton Millionen falscher Stimmen erhalten habe. Und 2020 verbrachte er – wohlwissend, dass er in den Umfragen hinter Joe Biden zurücklag – Monate mit der Behauptung, dass es zu Wahlfälschungen kommen werde.
Vor allem Neonazis sammeln auf Feindeslisten Informationen über politische Gegner, das bringt Betroffene in Gefahr. Das Justizministerium will das Problem mit einem neuen Gesetz angehen, das könnte aber genau das Gegenteil bewirken und antifaschistische Recherche und Journalismus erschweren.
Die “Welt” leistet sich mit “Don Alphonso” einen Kolumnisten, der von vielen Menschen als Gefahr empfunden wird: “Die Namen der Opfer: Wer sie sucht, findet sie. Es sind Journalistinnen, Politikerinnen, deren Mitarbeiter*innen. Nach Erwähnung durch Don Alphonso sahen sie sich laut eigener Aussage mit Telefonterror und Morddrohungen konfrontiert. Sie berichten von Schmähungen, Beleidigungen, von beruflichen wie privaten Folgen.” Wie kann es sein, dass so jemand in der Jury des Medienpreises des Bundestags sitzt, fragen sich viele. Juri Sternburg hat sich bei den anderen Jury-Mitgliedern umgehört, ob ihnen in den Sinn gekommen ist, die Jury zu verlassen.
Die dritte Staffel schlägt ein neues Kapitel der Medizingeschichte auf: 1961, Mauerbau, über Nacht wurde die Charité zum unmittelbaren Grenzgebiet. "Charité" erzählt von Schicksalen berühmter Ärztinnen und Ärzte, von Liebe und Trennungen.
Was ist die Aufgabe der Literatur? Wie politisch darf, ja muss sie sein? Immer wieder hört man, dass Literatur, die wirksam werden will, sich über ausserliterarische Kriterien legitimieren muss. Das gilt von der politischen Bühne bis in die Kinderzimmer hinein.
Unsichere oder mehrfach verwendete Passwörter sind oftmals ein Einfallstor für Datenmissbrauch und -diebstahl. Daher ist es ratsam, für jeden Online-Dienst ein unterschiedliches Passwort zu verwenden. Gleichzeitig gilt allerdings auch, dass Passwörter komplex, ausreichend lang und insbesondere zufällig sein sollten, um einen Schutz zu bieten. In der Praxis stoßen wir hier unweigerlich auf ein Problem: Wer soll sich diese Passwörter alle merken? Bei durchschnittlich über 20 Online-Accounts, die jeder von uns besitzt, ist das nicht zu schaffen. Daher ist es sinnvoll einen Passwort-Manager zu verwenden, der uns diese Aufgabe abnimmt.
Viele von uns leiden an großer Pandemiemüdigkeit, und das ist völlig verständlich. Was kann helfen, den Mut nicht zu verlieren? Natalie Grams hat in ihrer Kolumne ein paar Vorschläge.
Bei dem Versuch ein Augenmerk auf reale Probleme im Lockdown zu lenken, scheiterten Marlene Lufen und Sat.1 am Montagabend mit einer Sondersendung, der die Pandemie und jede Verhältnismäßigkeit fehlte. Eine TV-Kritik...
Deutschland im Wetterstress: Die globale Erwärmung macht offenbar Kälteausbrüche häufiger, die dann auch Mitteleuropa frieren lassen.