Pippa Norris: Sind populistische Parteien schuld an der Erosion der Demokratie?
Das Aufkommen populistischer Parteien gilt gemeinhin als Hauptursache für die Erosion der liberalen Demokratie. Das ist nicht ganz falsch, doch sind die Zusammenhänge etwas komplexer, wie eine vergleichende Analyse populistischer Parteien und Politiker zeigt.
Überwachung ist ein mächtiger Zensor, der uns gehorsam werden lässt. Selbst dann, wenn sie gar nicht stattfindet. Deshalb ist jetzt die Zeit für mehr Kritik und Aufmüpfigkeit.
Ethnische Nichtrussen waren in Russland und in der Sowjetunion schon immer Menschen zweiter Klasse. Im Sowjetmythos der Brudervölker lebten alle angeblich in Gleichheit und Eintracht – in Wirklichkeit dominierten stets die Russen: politisch, kulturell und wirtschaftlich. Ganz unten in der Hierarchie stehen die Nichtslawen, unter anderem ethnische Minderheiten und indigene Völker.
ARD Sounds hat ein paar echt coole Shows, Dokus & Reportagen und Hörspiel-Serien. Leider gibt es keine (echten) Podcast Feeds und ihr könnt nicht euren lieblings Podcatcher benutzen
Hunderte Milliarden Dollar fließen in neue Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Ein immer größerer Teil davon wird mit Schulden finanziert, die gebündelt und an Investoren weiterverkauft werden. Das weckt Erinnerungen an die Weltfinanzkrise im Jahr 2008. Aber wie ähnlich sind sich die beiden Fälle wirklich?
Das »Heizungsgesetz« von 2024 stand für das klimapolitische Scheitern der Ampelkoalition. Die Kampagne der »Bild« gegen den »Heizungshammer« und die Querschüsse der FDP gegen das Gesetz stießen die Regierung unter Olaf Scholz Richtung Abgrund. Das am 10. Juli 2026 verabschiedete neue Heizungsgesetz aus dem Ministerium von Katherina Reiche steht für den Abschied von einer entschiedenen Politik gegen die Klimakrise
Rechtsextreme Kommunikation dominiert derzeit die Öffentlichkeit. Dieser Artikel erklärt, wie ein revisionistischer Podcaster der Neuen Rechten Anfang September für einen Moment zum populärsten Historiker der Netzgegenwart wurde.
Mileis Argentinien: Der antifeministische Backlash | Blätter für deutsche und internationale Politik
Seit Javier Milei im Dezember die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Alberto Fernández übernommen hat, regiert in Argentinien ein Präsident, der vor allem eines im Sinn hat: den Staat, den der Ökonom und selbsterklärte Anarchokapitalist für eine kriminelle Organisation hält, zu beschneiden und das Defizit im Staatshaushalt abzubauen. Und tatsächlich hat Milei in den ersten Regierungsmonaten bereits an vielen Stellen den Rotstift angesetzt. So hat er nicht nur von den vormals 18 Ministerien ganze 9 abgeschafft, darunter auch das erst 2019 neu geschaffene Ministerium für Frauen, Gender und Diversität, sondern auch die staatliche Nachrichtenagentur Telam geschlossen und Gelder etwa für die staatliche Zug- und Fluggesellschaft sowie die Post radikal gekürzt oder komplett gestrichen. Es folgte eine Entlassungswelle im öffentlichen Dienst: Erst Ende März ordnete Milei an, 15 000 Stellen zu streichen, die meisten davon in Provinzbehörden. Damit steigt die Zahl der seit seinem Amtsantritt entlassenen Staatsbediensteten auf 24 000. Langfristig sollen 35 Prozent bzw. 70 000 Stellen wegfallen. Zugleich stoppte der 53-Jährige Infrastrukturprojekte wie den Bau von Straßen und Brücken. Massenentlassungen in der Baubranche waren die Folge.
Es hätte ein Durchbruch werden können – für Umwelt und Nachhaltigkeit, aber auch für die Entbürokratisierung, der sich Regierungen und Parteien allerorten so gerne verschreiben. Doch was nun zum 12. August im gesamten EU-Gebiet Gesetzeskraft erhält, erreicht weder das eine noch das andere. Stattdessen haben das EU-Parlament und die EU-Mitgliedstaaten ein Bürokratie- und Gebührenmonster erschaffen, das Binnenwirtschaft und demokratische Vielfalt in der EU schwächen wird – und das zugleich weit entfernt von dem angestrebten Ziel ist, mit einheitlichen Maßstäben Verpackungen in der EU zu minimieren und deren Verursacher in die Pflicht zu nehmen.
Auf der Spur des "Blauen Enzian" gemütlich von Alm zu Alm wandern - auf einem Weg, der seit zwei Jahrzehnten für genussvolles Unterwegssein im SalzburgerLand steht. Im eigenen Tempo gehen, Landschaft genießen und die Welt der Berge und Seen mit jedem Atemzug aufnehmen.
The Movie Database (TMDB) is a community built movie and TV database. Every piece of data has been added by our amazing community dating back to 2008. TMDB's strong international focus and breadth of data is largely unmatched and something we're incredibly proud of. Put simply, we live and breathe community and that's precisely what makes us different.
Eine wunderschöne Panoramawanderung mit der Lindauer Hütte als Einkehrmöglichkeit. Außerdem befinden sich auf dieser Tour die Drei Türme zum Greifen nah.
The Danny McDaid 15k starts at the Aura Leisure Centre and finishes with a 300-meter lap on the venue's "Danny McDaid" tartan track, named in honour of the race's namesake and two-time Irish Olympic marathon runner. The route heads out onto the roads around Letterkenny on an undulating loop that takes in New Mills and Rashedoge before returning to the complex. The course is entirely on tarmac, with a genuinely rolling profile rather than a flat one, reflecting the Donegal countryside it passes through. Organised by Letterkenny Athletic Club and sponsored by the Station House Hotel, it is a prominent fixture for runners in the region. The race regularly draws a strong field from clubs across Donegal, Derry and beyond, with individual age category prizes on offer, and has previously seen a world age-group record set on its testing but well-organised course.
Es braucht eine Prüfung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Um zu klären, welche Gefahr von der Partei ausgeht – und um sie zu verbieten, wenn sie so demokratiefeindlich ist, wie es scheint.
Harald Martenstein hat in der “Welt am Sonntag” einen Text über die Ereignisse von Ceuta veröffentlicht, in dem er alle politischen Zügel schießen lässt. Diese Entwicklung hat sich gut sichtbar schon seit langem angekündigt, aber in diesem Text spürt man eine gewisse Erleichterung darüber, jetzt endlich alles sagen zu können. Die Rede ist von “70.000 Invasoren”, von “Eroberungsmigration”, es geht um “Vergewaltigte oder um Erstochene”, die für Linke als der “unvermeidliche Preis für das, was sie Vielfalt und Buntheit nennen”, gelten würden. Über die Migranten heißt es: “Sobald ihre Zahl es hergibt, werden sie die Regeln bestimmen.” Das ist keine neue oder originelle Rhetorik (auch nicht bei Martenstein), es ist aber mindestens interessant, sie von einem erfolgreichen Kolumnisten zu hören, dem bei seinem Abgang beim ZEITmagazin von den Kollegen noch bunte Sträuße gedreht wurden.
Nur in Großbuchstaben schreiben, sachlich argumentieren oder auf die Tränendrüse drücken? Auf X, Mastodon und Bluesky bekommen Nutzende auf ganz unterschiedliche Weise Aufmerksamkeit. Aber ein bisschen toxisches Verhalten kommt überall an.
Die Sudanese Armed Forces und die Rapid Support Forces bekämpfen einander in einem brutalen Krieg auf Kosten der Zivilbevölkerung. Internationale Unterstützung erhalten die Kriegsparteien dabei aus unterschiedlichen geopolitischen Interessen.
Wenn wir die Auswirkungen der Klimakatastrophe eindämmen wollen, sollten wir das aus einer hoffnungsvollen Perspektive heraus tun. Die Digitalisierung bietet hierfür einen Ansatz – aber nur in Teilen.
Eine Reise zu ausgebremsten Schiffskapitänen, fassungslosen Forschern und Fischern, die Fische nicht mehr fangen, sondern retten.
Wenn mit Sicherheit, als wäre es nie anders gewesen, am kommenden 20. Juli zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler Kränze niedergelegt und staatstragende Reden gehalten werden, täuscht diese Gedenkroutine über die Tatsache hinweg, dass dieses Bekenntnis hart erkämpft werden musste und auch unter Politikern lange alles andere als erwünscht gewesen ist. Denn der 20. Juli 1944 war immer ein schwieriges Datum und ein Stachel im Fleisch deutscher Selbstgewissheit – weil er das Märchen vom verführten Volk entlarvte, das von nichts gewusst habe, und weil er zeigte, dass es möglich gewesen wäre, sich anders zu verhalten