Das gegenwärtige Vorgehen und die Rhetorik der Trump-Administration gegen obdachlose Menschen in der Bundeshauptstadt Washington D. C. scheint auf den ersten Blick beispiellos zu sein. Tatsächlich handelt es sich um eine neuartige Vermengung altbekannter historischer Kontinuitäten.
Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind.
Derzeit kursieren täuschend echt gestaltete WeTransfer-Mails. Gerade weil man bei diesem Dienst tatsächlich einen Download erwartet, wirkt ein Klick zunächst harmlos. Doch wer unbedacht auf den Button drückt, riskiert Datenklau oder Schadsoftware.
Deutsche Behörden, Polizei und Bundeswehr sind von Technologien aus den USA abhängig – angesichts der offenen Drohungen der Trump-Administration gegenüber der EU ist das eine massive Sicherheitslücke.
Seit 15 Jahren stellt Bestseller-Autor Timur Vermes im journalist unverschämte Fragen an Redaktions-Verantwortliche. Zu unserem 75-jährigen Jubiläum haben wir ihn gebeten, einmal selbst Stellung zu nehmen.
Seit Generationen jagen die Inughuit in den eisigen Gewässern vor der Küste Grönlands Narwale. Sie finden: Es ist an der Zeit, dass Wissenschaftler und Regierungsbeamte den indigenen Kenntnissen über die Tiere mehr Beachtung schenken.
Trumps Desinformation hat in deutschsprachigen Schlagzeilen leichtes Spiel. Ob die dokumentierten Erschießungen von Renee Good und Alex Pretti oder die Drohung, Grönland zu annektieren – Medien berichten oft so, als läge die Wahrheit irgendwo zwischen der Propaganda aus dem Weißen Haus und den erwiesenen Fakten. Ein Rückblick auf drei große und mehrere kleine Fälle, in denen Lügen einfach durchgereicht wurden.
Mangelnder Wählerzuspruch, Selbstradikalisierung und der Versuch, Rechtsaußenparteien einzubinden, gefährden den Konservatismus – und damit indirekt auch die liberale Demokratie. Dabei käme es gerade jetzt darauf an, die Potenziale des Konservatismus klüger zu nutzen.
Epstein-Files oder Tegernsee-Connection: Die Mächtigen spielen nach ihren eigenen Regeln. Warum wir dieses kaputte System bekämpfen müssen.
Nach langem Ringen hat das Europäische Parlament am 16. Dezember 2025 dem sogenannten Omnibus-I-Paket zugestimmt, das zentrale Regelwerke des European Green Deal »vereinfachen« soll. Tatsächlich hat die Europäische Volkspartei (EVP) damit allerdings nicht vereinfacht, sondern vielmehr die »Brechstange« (Manfred Weber, CSU) an die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive – CSDDD) angesetzt und zugleich die Brandmauer gegen Rechtsextreme im EP eingerissen.
Joscha Bach ist ein bekannter deutscher KI-Forscher, offenbar hat er mehr als eine Million Dollar von Jeffrey Epstein erhalten. SPIEGEL-Recherchen zeigen: Der Kontakt reichte weit ins Private.
Sebastian Kurz dies, Sebastian Kurz das. Wenn einer weiß, wie er sich ins mediale Rampenlicht rückt, dann der in Schimpf und Schande zurückgetretene Altkanzler. In der "Politikpension" umgibt er sich mit dem Who-is-who des Tech-Faschismus. Natascha Strobl kommentiert.
Bei den Landtagswahlen 2026 droht in vielen Bundesländern eine weitere Rechtsverschiebung. In Berlin könnten dagegen Linke, Grüne und SPD eine Regierungsmehrheit erreichen. Was braucht es, um diese Koalition zustande zu bringen? Könnte ein solches Bündnis gar auf die politische Stimmung in der ganzen Republik ausstrahlen? Eine Bestandsaufnahme aus dem Vorwahlkampf in der Hauptstadt.
Deutschlands Bürger müssen ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Viele entscheiden sich deshalb für das Sparen mit ETFs. Damit setzen sie stark auf Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Ist das moralisch fragwürdig?
Der Medienwissenschaftler Martin Andree hat das Nutzungsverhalten der Menschen an ihren digitalen Geräten untersucht und gemessen, wie lange sie pro Tag welche Angebote nutzen. Dabei ist herausgekommen, dass die Big-Tech-Unternehmen praktisch die gesamte Aufmerksamkeit der Menschen bekommen.
A.A. Dhand und Saima Mir sind in England für ihre Krimis bekannt, die in Breadford spielen, einer ehemaligen Textilmetropole mit einer großen Community muslimischer „british asians“. Ihre Literatur spiegelt die lokalen Geschichten der Zuwanderung, Protestbewegungen und Herausbildung einer neuen Mittelklasse und steht für ein neues Selbstbewusstsein jenseits rassistischer und frauenfeindlicher Klischees.
Völkerrecht brauche ich nicht.« Deutlicher als mit diesem Satz in seinem jüngsten Interview mit der »New York Times« hätte der amtierende US-Präsident sein Verhältnis zum Recht wohl nicht zum Ausdruck bringen können. Nein, die Bindung an das Völkerrecht kommt in Donald Trumps Gedankenhorizont nicht vor. Zwar räumt er ein, dass seine Regierung diesem grundsätzlich folgen müsse, fügt aber hinzu: »Es hängt davon ab, was Sie als Völkerrecht definieren.« Und in dieser Frage kennt Trump nur einen Maßstab: »Ja, da gibt es eine Sache. Meine eigene Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich aufhalten kann.«
Mehran Azizi war in Teheran, als das iranische Regime das ganze Land vom Internet abschnitt. Mit einem Mal hatten 90 Millionen Menschen keinen Zugang mehr zur digitalen Welt. Der 44-jährige Stuttgarter war auf Heimatbesuch, über die Weihnachtsfeiertage wollte er seine Familie in Iran besuchen. Er hatte nicht damit gerechnet, in die größte Protestwelle hineinzugeraten, die die Islamische Republik je erlebt hat. »Das war Krieg gegen die eigene Bevölkerung«, sagt er, als er wieder zurück in Deutschland ist.
Die Zahl der Vögel in unseren Gärten schrumpft seit Jahren. Das ist ein Alarmsignal, kommt aber wenig überraschend, kommentiert Daniel Lingenhöhl.
Über den Triggerpunkt geschlechtergerechter Sprache