Als Teilnehmer an der Verschwörung vom 20. Juli 1944 übernahm Karl Freiherr von Thüngen nach dem Anschlag auf Hitler den Befehl über das Generalkommando.

Nach dem Scheitern des Umsturzes wurde er aus der Wehrmacht entlassen, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden erschossen.

Im Dom zu Bamberg erinnert eine Gedenktafel an Karl Freiherr von Thüngen und seine hingerichteten Offizierskameraden aus dem Bamberger 17. Reiter-Regiment: Oberst i. G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Major Ludwig Freiherr von Leonrod, Oberst Rudolf Graf von Marogna-Redwitz und Major Roland von Hößlin.

#keinVergessen #Stolpersteine #Bamberg

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Heute auf dem Weg zum Bahnhof noch beim #Stolperstein für

Jeanette und Martin Wiesenfelder

zum Polieren vorbeigefahren. Die Steine, die nur selten Aufmerksamkeit bekommen, brauchen dann immer sehr viel Zuneigung, bis sie wieder glänzen.

Viel ist von Jeanette Wiesenfelder nicht bekannt: sie war verwitwet und wurde am 9. September 1942 aus #Bamberg nach Theresienstadt deportiert; dort kam sie am 24. September 1942 ums Leben.

Ihr Stiefsohn Martin Wiesenfelder war kaufmännischer Angestellter in München, Frankfurt/M., Ludwigshafen, Saarbrücken und auch in Bamberg. Er war im KZ Dachau inhaftiert, hielt sich ein Jahr in New York auf und war anschließend Patient der »Nervenklinik St. Getreu« in Bamberg. Ab 1937 erneut im KZ Dachau, später im KZ Buchenwald inhaftiert. Mit der Auflage, Deutschland zu verlassen, wurde er von dort entlassen. Auf der »St. Louis« versuchte er von Hamburg nach Kuba zu fliehen, doch das Schiff wurde nach Europa zurückgeschickt, Martin Wiesenfelder daraufhin in Frankreich verhaftet und aus Drancy nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er ermordet.

#keinVergessen

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Else (auch Elsbeth) Neisser war die Tochter des Fabrikbesitzers Philipp Silberstein und Maria Silberstein, geb. Silberstein. Sie war seit 1891 mit dem Justizrat Dr. jur. Gustav Neisser verheiratet gewesen. Die Familie Neisser war evangelischer Glaubenszugehörigkeit. Die verwitwete Else Neisser war Anfang März 1934 aus Breslau nach #Bamberg zugezogen.

Ein eifriger Bürokrat vermerkte auf der Familienkarte des Einwohnermeldeamtes Bamberg: »Frau Jüdin, lt. Mitteilung des Pol. Präsidiums Breslaus v. 29. März 1934«.

Else Neisser wurde, obwohl evangelischen Glaubens, von der NS-Gesetzgebung zur »Jüdin« erklärt und am 9. September 1942 aus Bamberg nach Theresienstadt deportiert. Else Neisser kam dort am 19. September 1942 um.

#keinVergessen #Stolpersteine

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Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden, Fröhlichkeit und Zuversicht.

Farbenfrohe Versammlung von 5.000 Bamberger:innen gegen ein Häufchen, das sich 1Million schimpft. (Die hatten bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet, zusammenbekommen haben sie 600.)

Schön zu sehen, dass sich auch die Stadtspitze bei uns auf der offenen und demokratischen Seite versammelt hat! Auch sonst wieder viele Bekannte gesehen und gefreut, sie dort getroffen zu haben. ❤

#Bamberg stabil. #Antifa #AlleZusammenGegenDenFaschismus

Danke an Ibo, @Omas_gegen_Rechts_Bamberg @Michi ☀️🎸🏃‍♂️🇺🇦 und alle anderen, die das auf die Beine gestellt haben !!

#Bamberg stabil:

mit hunderten Antifaschist:innen heute Abend für Solidarität, soziale Politik, Menschenwürde, Miteinander und Menschlichkeit auf der Straße.

#AlleZusammenGegenDenFaschismus

Wie zerbrechlich kann ein Ego sein?
Gerhard Seitz: Ja!

#SleepySeitz #Bamberg #Streisandeffekt

fraenkischertag.de/lokales/bam…

Filipendula hat dies geteilt.

Auf meinem Lauf heute morgen buchstäblich, Fuchs, Hase, Igel, Rehen, Eichhörnchen und zum Schluss (wieder in der Stadt) einer verkrüppelten Ratte Guten Tag gewünscht.

#Laufen #running #Morgendämmerung #Sonnenaufgang #Bamberg

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Gleiches Anliegen, neuer Ort, immer noch wichtig:

#Klimastreik am Samstag um 20:00 Uhr jetzt beim ThETAer am ETA-Hoffmann-Platz in #Bamberg

Quelle

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Die lange in Franken beheimatete Familie Hirnheimer wurde 1937 erst nach Berlin vertrieben und flüchtete später in die Niederlande, der Sohn Josef gelangte über Böhmen dorthin. Vater Max starb dort im Exil, Josef schloß sich dem Widerstand an, wurde aber verraten und in Sobibor ermordet - wie kurz darauf auch seine Mutter Gitta. Die Tochter Estrea wurde in Auschwitz ermordet.

Quelle

#Stolpersteine #Bamberg #keinVergessen

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Auf Einladung der @Omas_gegen_Rechts_Bamberg und zusammen mit ihnen und hunderten weiteren auf dem Schillerplatz in #Bamberg der #noAfD und ihrem sogenannten Bürgerforum lautstark Paroli geboten.

Immer wieder gut zu spüren, dass wir so viele, dass wir tatsächlich mehr sind.

#WirSindMehr

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friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Hans Schütz wurde am 23. Juni 1934 im Alter von 39 Jahren in Folge eines Handgemenges von einem SS-Obertruppführer erstochen. Der Mörder wurde damals zu neun Monaten Haft verurteilt und bereits nach drei Monaten Haft wieder entlassen. Der Familie von Hans Schütz wurde jegliche Unterstützung versagt.

In Göttingen schwebt seit den frühen Morgenstunden des 21. Juni 2026 ein Student in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter soll aus der rechtsextremen Szene kommen und dem antifaschistisch aktiven Studenten knapp neben das Herz gestochen haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurzfristig fest, ließ ihn jedoch am selben Abend wieder frei.

#Stolpersteine #Bamberg #keinVergessen

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Morgenstund' ist auch schon 24° warm.

Wobei es sehr angenehm zu laufen gewesen ist, wobei ich natürlich viel in Wald und Schatten unterwegs war, wobei ich allerdings auch ganz schön (und teils vergeblich) gekraxelt bin, wobei ich am Ende natürlich unbedingt auch noch durch die Milchstraße habe gehen wollen, wobei das dann auch schon wurscht war.

Aber auch kein Aussetzer wie gestern, aber auch bedeutend langsamer, aber auch erheblich mehr Höhenmeter, aber auch viel früher, aber auch viel länger, aber auch sehr schön.

#running #laufen #bamberg #Morgenröte

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Als Antwort auf Die Connie

Handgezählt.

Allerdings sind da auch die nicht wenigen Stege über den Hollergraben im Hain dabei und die Schleusen am neuen und alten Kanal und die Wehre an der Bugerspitze und bei der TSG, und wie ich jetzt noch später festgestellt habe (da dort vom Fluss aus hochzugelangen etwas unpraktisch ist) fehlt auch die Europabrücke.

Man könnte also 29 Mal über Bäche, Flüsse und Kanäle drüber. Also ungefähr.

Zusammen mit ein paar hundert Psychotherapeut:innen (und vielleicht auch deren Patient:innen) und dem Kinderarzt meiner Töchter beim Protest gegen die faktische Leistungskürzung und Budgetierung in der ambulanten Psychotherapie auf dem Maxplatz in #Bamberg .

Therapie kostet. Keine Therapie kostet mehr.

aktionsbuendnis-psychotherapie…

#Therapissed #PsychotherapieVerdientRespekt

Maiva Ka hat dies geteilt.

Meta Brandes war das vierte der sieben Kinder von Hirsch und Hanchen Brandes. Die Familie lebte mindestens seit Mitte des achtzehnten Jahrhunderts in Rotenburg an der Fulda. Hirsch hatte dort ein Geschäft für Vorhänge.

Metas Lebenslauf ist eher vage. Sie und ihre jüngere Schwester Paula lebten einige Zeit in Amerika, wann genau ist unbekannt. 1902 gründeten Meta und Paula in Rengsdorf bei Koblenz am Rhein ein Tuch- und Kurzwarengeschäft, die „Geschwister Brandes“. Beide Schwestern blieben ledig. Wahrscheinlich zogen sie zu ihrer verheirateten Schwester Jetchen nach Rengsdorf.

1917 schloss sich Meta ihrem jüngsten Bruder Sally, dessen Frau Bertha und deren gemeinsamen Sohn Fritz in #Bamberg an und wurde Teilhaberin im Familientuchgeschäft. Sie lebte einige Jahre bei ihnen in der Dominikanerstraße 10, dann verzog sie. Sie kehrte etwa 1936 zurück und wohnte mit ihnen zunächst in der Friedrichstraße 7 und danach, ab April 1939 im „Judenhaus“ in der Hainstraße 4a.

Meta Brandes wurde am 9. September 1942 mit dem Transport II/25, Nr. 714 über Nürnberg nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 13. Mai 1943 umkam.

Quelle: The Last Train - Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg 4/2024

#Stolpersteine #keinVergessen

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friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag
Gewehrkugeleinwirkung: Erschießung auf der Flucht – Innere Verblutung, Brusthöhle Bauchhöhle – Verstorben in der Roppeltsgasse [am] 23.3.1942, 4:30 Uhr

… heißt es nüchtern im offiziellen Bericht zum Tod von Bernard Delachaux in #Bamberg am 23.03.1942 – vor mehr als 80 Jahren. Er ist einer von zwei französischen Staatsangehörigen, die während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene nach Bamberg gebracht und dort ermordet wurden.

Für diesen #Stolperstein hat das Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg eine Patenschaft übernommen.

#keinVergessen

Karl Freudenberger war gemeinsam mit seinem Bruder Siegfried Inhaber des seit 1891 bestehenden Schuhgeschäftes »S. & C. Freudenberger« in Bamberg. Das Geschäft unterlag 1937 dem Zwangsverkauf.

Zusammen mit seiner Ehefrau Sidonie (geb. Neuburger) wurde er am 9. September 1942 mit dem Transport II/25, Nr. 731 aus Bamberg nach Theresienstadt deportiert und kam dort am 12. März 1943 ums Leben, Sidonie wurde am 7. September 1943 ermordet.

Ihre Tochter Erna Nussbaum konnte 1939 aus Leipzig nach England fliehen und emigrierte später in die USA.

#keinVergessen #Bamberg #Stolpersteine

Heute mit @Gewerkschaft ver.di und @Fridays for Future Germany beim #KlimaStreikTag für faire Bezahlung im #ÖPNV und für #Klimagerechtigkeit in den Rathäusern in #Bamberg auf der Straße, immer den süßen Sound von hunderten von #Trillerpfeifen im Ohr! ✊

#FridaysForFuture #verdi #KlimaStreik

Dezenter Hinweis am Ende (auch der Veranstaltung): morgen selbe Stelle, selbe Welle - #Menschenkette - #RathäuserSchützen

Karl Theodor hat dies geteilt.

Die #OmasGegenRechts (und natürlich ganz viele andere) laden wieder zur #Menschenkette ein. Da müssen wir doch hin!

Samstag, 28.2.26 um 11:00 Uhr am #Maxplatz in #Bamberg

#noAfD #RathäuserSchützen #DemokratieSchützen #WirSindMehr

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Einmal jährlich, meist am Ende des Winters, findet im #Zirkus am Don-Bosco-Jugendwerk das Bamberger Zirkus-Varieté des gleichnamigen Vereins statt und wer zu der Zeit nach #Bamberg kommt oder eh schon dort wohnt, sollte das unter keinen Umständen verpassen, selbst wenn er oder sie überhaupt kein Interesse an #Artistik #Zauberei #Akrobatik oder #Jonglage hat.

Danach hat er oder sie.

Zweieinhalb Stunden Show, Schlag auf Schlag, keine Längen, umwerfend! Die Jüngste ist nach solchen Veranstaltungen immer voller Bewegungsdrang, so auch heute: Treppengeländer hinunter, Treppe hinauf, am Bordstein getänzelt, Rad schlagen, auch wenn's nass ist.
Naja, Dienstag hat sie wieder Trampolin...

Alle fünf Shows dieses Jahr ausverkauft, und das völlig zurecht. Also gleich fürs nächste Jahr vormerken!

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